"Was wirklich zählt" (Album: "Wieder da", 1998)

[Refrain 1]

Sie malen Hochglanzbilder von einer heilen Welt.
Mit vielen schönen Worten woll'n sie mir sagen, was wirklich zählt.


[Strophe 1]

So viele, die mir sagen wollen, welcher Stern die Zeit bestimmt,
auf welcher Bahn die Planeten rollen, welchen Lauf die Sonne nimmt.
So viele, die die Erde planen, welchen Weg die Wolken ziehen,
welche Täler die Flüsse graben, mit welchem Duft die Blumen blühen.

So viele, die mir Wege zeigen, doch keiner hat ein klares Ziel.
Vor Götzen soll den Kopf ich neigen sie treiben mit mir nur ihr Spiel.
Parolen dröhnen in meinen Ohren, und sie machen mich ganz taub,
doch viele Seelen sind erfroren, in ihren Herzen ist nur Staub.


[Strophe 2]

Ihr Weg führt mich in leere Weiten, da ist die Welt eisig kalt.
Ich treibe ziellos durch die Zeiten und keine Hand gibt mir Halt.
Wie kann ich vor mir selbst bestehen, was kann mir eine Heimat sein?
Welche Straßen soll ich gehen und wer lässt mich hier nicht allein?

Du willst mir deine Nähe schenken weil du selbst der Himmel bist.
Zu deinem Haus willst du mich lenken, weil du mich sonst vermisst.
Du willst auf alle meine Fragen mehr als nur die Antwort sein.
Du willst mit mir das Leben wagen, dir bin ich nicht zu klein.


[Refrain2]

Der Zauber deiner Stimme, jedes Wort aus deinem Mund,
stillt in mir alle Sehnsucht, gibt meinem Leben einen Grund!
Dich zu hören, macht mein Herz gesund.


Text: M. Backhaus / M. Bode
Musik: M. Backhaus


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